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Am vergangenen Donnerstag, dem 20. März, fand im Colegio Mayor Santa Cruz la Real die erste partizipative Sitzung zur Kandidatur Granadas als Kulturhauptstadt Europas 2031 statt. Die Veranstaltung, die von der Universität Granada über Medialab UGR und im Rahmen des europäischen Projekts Urban Imprint zusammen mit der Stadtverwaltung von Granada organisiert wurde, ist das zweite Pilotprojekt, das von der Universität im Rahmen des Projekts durchgeführt wird.
An der Veranstaltung nahmen mehr als 100 Personen teil, die sich auf 10 thematische Arbeitsgruppen verteilten, die sich mit den wichtigsten kulturellen Herausforderungen der Kandidatur befassten: kulturelle und digitale Innovation, Kulturerbe und Nachhaltigkeit, kreativer Tourismus, Multikulturalität, sozialer Zusammenhalt und Inklusion, europäische Dimension, Räume für Kultur, Ausbildung und Bildung, Verbreitung und Sensibilisierung sowie Beschäftigung und Unternehmertum.
Die Beteiligung war vielfältig und ausgewogen: 32 % der Teilnehmer kamen aus dem privaten Sektor, 24 % aus dem öffentlichen Sektor und dem akademischen Bereich und 19 % aus der Bevölkerung und aus Verbänden. Diese Zusammensetzung spiegelt das kollektive Engagement der Stadt für einen breiten und inklusiven partizipativen Prozess wider.
Die Veranstaltung wurde mit einer Rede des Kulturstadtrats Juan Ramón Ferreira eröffnet, der die Bedeutung des Engagements der Bürger für eine solide und repräsentative Kandidatur hervorhob. Anschließend stellte Víctor Medina, technischer Leiter des Büros für die Hauptstadt, die Schlüsselelemente des aktuellen Prozesses vor, der sich in einer ersten Phase auf Zuhören und Vorschläge konzentriert.
Esteban Romero Frías, Vizerektor für soziale Innovation, Beschäftigungsfähigkeit und Unternehmertum, erläuterte den methodischen Ansatz der Sitzung und hob dabei die seit 2017 bestehende Tradition des Medialab UGR hervor, partizipative Dynamiken sowohl bei der Sammlung von Ideen als auch bei der Entwicklung digitaler Instrumente für die Bürgerbeteiligung zu fördern.
Über zwei Stunden lang diskutierten die Gruppen und tauschten ihre ersten Schlussfolgerungen aus, die als Grundlage für ein weiteres öffentliches Treffen dienen werden, das für Ende April geplant ist. In der Zwischenzeit wird jede Gruppe weiter an einem spezifischen Fahrplan für ihren Themenbereich arbeiten. Der Prozess steht weiterhin offen für neue Personen und Gruppen, die Ideen und Vorschläge einbringen möchten.
Dieses Pilotprojekt ist auch Teil einer umfassenderen Veranstaltung, zu der am Vormittag ein Treffen an der Universität Granada zum Thema Kultur und Territorium im Rahmen der Allianz Impronta Granada gehörte. Ein weiterer Schritt in Richtung einer gemeinsamen, integrativen Kandidatur mit provinzialer und europäischer Ausstrahlung.




Projektnummer: 2023-1-ES01-KA220-HED-000160257
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