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Urban Imprint bekräftigt sein Engagement für Transdisziplinarität auf der 2. Globalen Konferenz über Policrisis

Im Rahmen des Programms „Impronta Granada“, das darauf abzielt, die Verbindung zwischen der Universitätsgemeinschaft und der Region durch die Provinzregierung von Granada zu stärken, fand am 27. und 28. Juni 2024 die 2. Globale Konferenz zur Transdisziplinarität statt. Diese Veranstaltung, die gemeinsam von der Universität Kappadokien (Türkei) und Krems (Österreich) organisiert wurde, konzentrierte sich auf die vielfältigen globalen Krisen, die die Welt derzeit betreffen, wie den Klimawandel, den Verlust der Artenvielfalt, die Flüchtlingskrise und die jüngsten kriegerischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten.

Die Konferenz, die im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Urban Imprint“ organisiert wurde, brachte Experten aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um über die Vernetzung dieser globalen Bedrohungen zu diskutieren. Die Hauptredner Gerald Steiner und Ilja Steffelbauer betonten die dringende Notwendigkeit, transdisziplinäre Ansätze zu verfolgen, um der Komplexität dieser Herausforderungen gerecht zu werden. Nach Ansicht der Experten reichen traditionelle methodische Ansätze, die sich auf disziplinäre Perspektiven beschränken, nicht mehr aus, um das Ausmaß dieser miteinander verknüpften Probleme anzugehen.

Die Organisation der Veranstaltung übernahmen Christine Rottenbacher, Stefanie Kotrba (UWK), Sophie Marie Hohenwarter und Holger Hoff (UGratz). Die Organisatoren betonten, dass die Konferenz darauf abzielte, die Grenzen des post-aufklärerischen Denkens zu überwinden, das historisch gesehen die Beherrschung der Natur in den Vordergrund gestellt hat, und stattdessen eine Integration von wissenschaftlichen, künstlerischen und philosophischen Erkenntnissen vorschlug, um ganzheitlichere und effektivere Lösungen zu finden.

In ihren Beiträgen betonten die Referenten, dass der transdisziplinäre Ansatz es ermöglicht, über die fragmentierten Grenzen des Wissens hinauszugehen, und einen integrativeren und ausgewogeneren Rahmen für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft bietet. Die Konferenz endete mit der Hoffnung, dass diese Zusammenarbeit zwischen der Universität und den öffentlichen Institutionen zu einem Paradigmenwechsel in der Art und Weise beitragen wird, wie globale Krisen angegangen werden.

Impronta Granada beweist weiterhin sein Engagement für akademische Innovation und seine grundlegende Rolle bei der Suche nach nachhaltigen und gerechten Lösungen für globale Herausforderungen.