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Urban Imprint bekräftigt sein Engagement für Transdisziplinarität auf der 2. Globalen Konferenz für Transdisziplinarität (GTDC) und den Open Living Lab Days des Europäischen Netzwerks für Living Labs (ENoLL)

Das Projekt Urban Imprint, das die Verbindung zwischen der Universitätsgemeinschaft und ihrem Territorium stärken will, hielt am 27. und 28. Juni 2024 eine Sitzung im Rahmen der 2. Globalen Konferenz für Transdisziplinarität ab. Im Mittelpunkt dieser Konferenz stand die Auseinandersetzung mit den vielfältigen globalen Krisen, die die heutige Welt betreffen, wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Flüchtlingskrisen und die jüngsten kriegerischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten.

Die Konferenz brachte Experten aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um über die Vernetzung dieser globalen Bedrohungen und die Notwendigkeit integrierter Antworten zu diskutieren. Die Hauptredner Gerald Steiner und Ilja Steffelbauer betonten die dringende Notwendigkeit transdisziplinärer Ansätze, um der Komplexität und dem Ausmaß dieser miteinander verknüpften Herausforderungen gerecht zu werden.

Die Sitzung von Urban Imprint wurde gemeinsam von den Universitäten Graz und Krems organisiert. Der Kongress konzentrierte sich auf Mobilität und Living Labs als transdisziplinäre Forschungsinfrastruktur, die diese Herausforderungen gemeinsam von Wissenschaftlern und anderen sozialen Akteuren angemessen angehen können. Er integrierte verschiedene Arten von wissenschaftlichem, praktischem, künstlerischem und philosophischem Wissen, um ganzheitlichere und effektivere Lösungen anzuregen.

In ihren Beiträgen betonten die Referenten, dass der transdisziplinäre Ansatz es uns ermöglicht, verschiedene Arten von Wissen zu integrieren und gemeinsam inklusivere und ausgewogenere Lösungen als Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Die Konferenz endete mit der Hoffnung, dass diese Zusammenarbeit zwischen der Universität und öffentlichen Einrichtungen zu einem Paradigmenwechsel in der Art und Weise beitragen wird, wie globale Krisen angegangen werden.

Als Folge der Urban Imprint-Sitzung im GTDC und in dem Bestreben, die Beziehungen zwischen den Universitäten und ihren städtischen und regionalen Gemeinschaften zu stärken, wird die Universität ein Living Lab auf dem Campus der Universität Graz einrichten. Dieses Living Lab wird in das Europäische Netzwerk der Living Labs (ENoLL) integriert, insbesondere in die neue ENoLL-Arbeitsgruppe zu universitären Living Labs. All dies wurde in einer Sitzung zum Thema „Methodik von Living Labs in Schulen und Universitäten” auf den diesjährigen ENoLL Open Living Lab Days am 25. September in Timisoara, Rumänien, diskutiert. Das Projekt Urban Imprint plant, eine weitere Sitzung auf den nächsten ENoLL Open Living Lab Days im Jahr 2025 zu organisieren, auf der die endgültigen Ergebnisse des Projekts vorgestellt werden sollen.

Living Labs etablieren sich zunehmend als transdisziplinäre Forschungsinfrastrukturen, die als Innovations- und Inkubationszentren fungieren und somit die Entwicklung und Umsetzung wissenschaftlich fundierter und sozial tragfähiger Lösungen durch Co-Creation und Experimentieren in realen Umgebungen beschleunigen. Die auf dem Campus angesiedelten Living Labs wollen die Universitäten als wichtige Akteure bei der Förderung des urbanen Wandels und der Nachhaltigkeit positionieren und unterstreichen dabei die Bedeutung der Synergien zwischen den universitären Ökosystemen und den Städten, in denen sie sich befinden. Campus-Living Labs verbinden die Motivation und Kreativität der Studierenden mit der wissenschaftlichen Exzellenz der Hochschulforscher und dem praktischen Wissen der Interessengruppen. Auf diese Weise nähern sie sich auch der ersten Mission (Forschung) mit der zweiten Mission (Lehre) und der dritten Mission (soziale Wirkung) der Universitäten an.

Impronta Granada beweist weiterhin sein Engagement für akademische Innovation und seine grundlegende Rolle bei der Suche nach nachhaltigen und gerechten Lösungen für globale Herausforderungen.